P2P-Podcasting

Podcasting soll billiger werden. Nicht das Herstellen von Beiträgen ist damit gemeint, sondern das Bereitstellen. Denn der Traffic kann auf Dauer ziemlich teuer werden: Das Communications Lab unserer Nachbar-Hochschule TUD hat sich da eine Lösung überlegt: Ein Peer-to-Peer-System. Laut Computerwoche funktioniert das so:

»Ein Nutzer lädt sich den gewünschten Multimedia-Beitrag vom Server des Anbieters auf seinen Computer und setzt damit eine Art Lawine in Gang. Jeder, der den Podcast lädt, gibt diesen gleichzeitig an andere Teilnehmer des Abonnenten-Netzwerks weiter. Die Kosten für den Datentransfer werden so auf alle Teilnehmer verteilt.«

Klingt gut, vor allem für nicht-kommerzielle Podcaster. Und für Video-Caster erst recht.

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2 Kommentare

  1. Posted 26. Juli 2006 at 12:54 | Permalink

    Das Konzept ist gut, die Begründung leider nicht. Denn im Audiobereich ist Podcasting kein Kostenproblem, bis 30 MB im Monat ist das gratis, 400 MB Webspace kosten 10 Euro, der Traffic ist frei. Die Tendenz ist ohnehin so, dass Flatrate und Traffic-Free-Angebote kommen. Allerdings ist das Konzept vor dem Hintergrund der Netzneutralitätsdebatte in den USA wiederum hilfreich.

  2. Posted 27. Juli 2006 at 10:37 | Permalink

    Sorry Thomas – Dein Kommentar hing eine Weile im Spamfilter.
    Danke für Deine Hinweise – keine Ahnung, ob das Konzept entwickelt wurde, als Traffic noch viel teurer war. Mein Provider ist in der Beziehung noch recht strikt (aber ich podcaste ja nicht…)