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	<title>Journalismus Darmstadt</title>
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	<description>Ein Angebot der Hochschule Darmstadt</description>
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		<title>Sch&#246;ne Neue Welt</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 07:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Blogartikel)]]></category>
		<category><![CDATA[OJ-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Das vierte Semester pr&#228;sentiert stolz: Die versprochene Artikelserie auf taz.de. Lesen, sehen und h&#246;ren Sie Geschichten &#252;ber &#214;kobilanzen (auch von Katzen), n&#228;chtliche Guerilla-G&#228;rtner und sexy Nachhaltigkeit. Der Artikel &#252;ber Fleisch aus dem Labor erscheint auch gedruckt (in der aktuellen Sonntaz vom 7./8. August 2010) . Der Begriff &#0187;Sch&#246;ne neue Welt&#0171; ist einmal nicht im Huxley&#8217;schen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Das vierte Semester pr&#228;sentiert stolz: Die versprochene <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-schoene-neue-welt/">Artikelserie</a> auf taz.de.</p>
<p>Lesen, sehen und h&#246;ren Sie Geschichten &#252;ber &#214;kobilanzen (auch von  Katzen), n&#228;chtliche Guerilla-G&#228;rtner und sexy Nachhaltigkeit. Der <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/falsches-huhn-an-naehrloesung/">Artikel</a> &#252;ber Fleisch aus dem Labor erscheint auch gedruckt (in der aktuellen Sonntaz vom 7./8. August 2010) .</p>
<p>Der   Begriff &#0187;Sch&#246;ne neue Welt&#0171; ist einmal nicht im Huxley&#8217;schen Sinne   ironisch gemeint. Im Gegenteil: Ganz konkret suchen die Autoren nach   neuen Wegen, gut zu leben und dabei den Planeten zu schonen.</p>
</div>
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		<title>Verlage vs. ARD: Die Alles-oder-Nichts-Frage</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[OJ-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien am vergangenen Mittwoch unter dem Titel „Bestellte Wahrheiten“ ein Kommentar des Medienjournalisten Michael Hanfeld. Darin kritisierte er ein von den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zu den Online-Aktivit&#228;ten der ARD sowie die dazugeh&#246;rige Pressemitteilung und sprach unter anderem von der „Herrschaft des Staatsjournalismus“ und dem „Ende der freien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><P>In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien am vergangenen Mittwoch unter dem Titel <A HREF="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~EE18483265C814A3BB1B74A235C24D411~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">„Bestellte Wahrheiten“</A> ein Kommentar des Medienjournalisten Michael Hanfeld. Darin kritisierte er ein von den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zu den Online-Aktivit&#228;ten der ARD sowie die dazugeh&#246;rige <A HREF="http://www.ard.de/intern/gremienvorsitzendenkonferenz-der-ard/aus-der-arbeit/pressemitteilungen/-/id=1026814/nid=1026814/did=1525850/lh35f/">Pressemitteilung</A> und sprach unter anderem von der „Herrschaft des Staatsjournalismus“ und dem „Ende der freien Presse“, das drohe, wenn die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender ihre Pr&#228;senz im Internet nicht endlich zur&#252;ckfahren w&#252;rden.</P> <span id="more-1315"></span> <P>An sich w&#228;re Hanfelds Artikel nicht weiter bemerkenswert, spiegelt er doch lediglich den in Deutschland schon l&#228;nger tobenden Streit zwischen Verlegern und &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wider. Aber weil der Kommentar auf der Titelseite einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen erschien und Hanfelds Angriffe in ihrer ganzen Sch&#228;rfe beispielhaft f&#252;r die Lobbyarbeit der Verlage sind, lie&#223;en die Reaktionen nat&#252;rlich nicht lange auf sich warten.</P></p>
<p><P>Der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust sah sich gezwungen, mit einem <A HREF="http://www.ard.de/intern/-/id=1886/nid=1886/did=1527714/exkc18/">offenen Brief</A> an Hanfelds Chef, den FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, zu antworten. Darin brandmarkte er den Kommentar Hanfelds als „v&#246;llig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig und einer seri&#246;sen Zeitung unw&#252;rdig”.</P></p>
<p><P>Und auch im Netz waren die Reaktionen auf den FAZ-Artikel &#252;berwiegend negativ. So kritisierte der Journalist und Blogger Christian Jakubetz <A HREF="http://www.blog-cj.de/blog/?p=3600">in seinem Blog</A>, dass die Welt Michael Hanfelds nur aus schwarz und wei&#223; bestehe und stellte richtigerweise fest, dass der unabh&#228;ngige Journalismus in Deutschland durch &#246;ffentlich-rechtliche Angebote wie tagesschau.de oder heute.de keineswegs in seinen Grundfesten bedroht werde.</P></p>
<p><P>Interessanterweise wies Jakubetz au&#223;erdem auf das britische Pendant von ARD und ZDF, die BBC, hin und stellte fest, dass eine Diskussion dar&#252;ber, was der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet darf und was nicht, in Gro&#223;britannien &#252;berhaupt kein Thema sei. Das stimmt zwar so nicht ganz, denn auch die BBC sieht sich <A HREF="http://news.bbc.co.uk/2/hi/8227915.stm">hin</A> und <A HREF="http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-10670182">wieder</A> Attacken aus Verlegerkreisen ausgesetzt. Dennoch ist die Kritik an den Online-Aktivit&#228;ten der BBC (auch seit <A HREF="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/2010/07/bbc_news_website_redesign_2.html">dem neuesten Relaunch</A>) im Vergleich zum best&#228;ndigen Heulen der Verleger in Deutschland eher gering. </P></p>
<p><P>Wie erfolgreich die deutschen Verlage mit ihrer andauernden Lobbyarbeit inzwischen sind, l&#228;sst sich auch an einem weiteren Beispiel gut nachvollziehen. Im Weblog der Tagesschau erschien vor kurzem <A HREF="http://blog.tagesschau.de/?p=8089">ein Beitrag</A> von tagesschau.de-Redaktionsleiter J&#246;rg Sadrozinski. Darin besch&#228;ftigt er sich mit dem so genannten „Depublizieren“, das hei&#223;t dem L&#246;schen von bereits online gestellten Inhalten nach einer gewissen Zeitspanne. Mit einer Vokabel also, die in naher Zukunft in den Online-Redaktionen von ARD und ZDF leider zum Alltag geh&#246;ren wird.</P></p>
<p><P>Denn seit der <A HREF="http://www.telemedicus.info/uploads/Dokumente/RStV_12-RAeStV_Lesefassung.pdf">Zw&#246;lfte Rundfunkstaatsvertrag</A> (RStV) im letzten Jahr in Kraft trat, steht fest, dass die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ab dem 1. September 2010 einen Gro&#223;teil der Inhalte auf ihren Websites nach sieben Tagen l&#246;schen m&#252;ssen. Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Per Gesetz werden von den B&#252;rgern eigentlich bereits bezahlte und sowieso erstellte Inhalte nach einer kurzen Gnadenfrist einfach wieder gel&#246;scht. Ganz so, als habe es sie nie gegeben. Das verursacht nicht nur neue Kosten, sondern steht auch in diametralem Widerspruch zum Idealbild vom Internet als immer weiter wachsendem und unbegrenztem Wissensspeicher. Ein beispielloser Vorgang, findet nicht nur Stefan Niggemeier <A HREF="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E40C5A96DC0534CA4A2F1699CD92A9AD2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung</A>.</P></p>
<p><P>Die Rechnung hinter den Anstrengungen der Verleger, ARD und ZDF online auf ein Mindestma&#223; zurechtzustutzen, ist leicht zu durchschauen und schnell erkl&#228;rt: Nur, wenn im Internet m&#246;glichst wenig Qualit&#228;tsinhalte kostenlos zur Verf&#252;gung stehen, k&#246;nnen die eigenen Paid-Content-Angebote &#252;berhaupt funktionieren. Niemand w&#252;rde f&#252;r einen Artikel zur Gesundheitsreform auf der Website des Hamburger Abendblatts zahlen, wenn es nur einen Klick weiter, zum Beispiel bei tagesschau.de, einen qualitativ &#228;hnlichen oder gar &#252;berlegenen Beitrag geben w&#252;rde. </P></p>
<p><P>Kai Biermann ging darum im Zuge der Diskussion um die iPhone-App der Tagesschau in der Online-Ausgabe der Zeit <A HREF="http://blog.zeit.de/kulturkampf/2009/12/28/doepfner-gegen-informationsfreiheit/">schon vor einigen Monaten</A> so weit, davon zu sprechen, dass Mathias D&#246;pfner, der Chef des Springer-Konzerns, stellvertretend f&#252;r eine ganze Branche den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk am liebsten komplett abschaffen w&#252;rde. Ganz falsch hat er damit offenbar nicht gelegen, denn wie es im Moment aussieht, sind die Verlage auf einem guten Weg.</P>  </p>
<p><em>Martin Hoffmann ist Absolvent des Studiengangs Online-Journalismus im Jahr 2010. Er lebt und arbeitet in Leipzig.</em></p>
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		<title>Nachhaltig  gl&#252;cklich bei taz.de</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Mai 2010 bloggen Studierende bei taz.de. Sie pr&#228;sentieren praktische Tipps, witzige Geschichten und klare Positionen zum scheinbar trockenen Thema Nachhaltigkeit: Die User lernen, wie sie ihr iPad eigenh&#228;ndig reparieren k&#246;nnen. Sie erfahren, warum Kinder nur dicke B&#228;ume f&#228;llen w&#252;rden.  Und wie die Bundeswehr den Staatshaushalt sanieren k&#246;nnte.  Nachzulesen im taz-Blog „Sch&#246;ne Neue Welt“. Ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Seit Mai 2010 bloggen Studierende bei taz.de. Sie pr&#228;sentieren praktische Tipps, witzige  Geschichten und klare Positionen zum scheinbar trockenen Thema  Nachhaltigkeit: Die User lernen, wie sie ihr iPad eigenh&#228;ndig reparieren  k&#246;nnen. Sie erfahren, warum Kinder nur dicke B&#228;ume f&#228;llen w&#252;rden.  Und  wie die Bundeswehr den Staatshaushalt sanieren k&#246;nnte.  Nachzulesen im  taz-Blog <a href="http://blogs.taz.de/neuewelt">„Sch&#246;ne Neue Welt“</a>.<br />
Ab Mitte Juli 2010 folgt eine Serie von Artikeln, die einzelne Aspekte des  Themas vertiefen. Da geht es  unter anderem um den letzten  Gl&#252;hbirnenverk&#228;ufer, um k&#252;nstliches Fleisch und um die Kostbarkeit des  M&#252;lls.  Und vielleicht verraten wir dann auch, warum Nachhaltigkeit eben  doch sexy ist.</p>
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		<title>Einblick in unsere Werkstatt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Blogartikel)]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[OJ-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Projekte im Sommer 2010 Die Projekte sind das Herz unseres Studiengangs. Hier arbeiten die Studierenden wie in Redaktionen oder Agenturen zusammen, sie  trainieren das Handwerk.  Oft  sind renommierte Medien mit im Boot, sie begleiteten die Projekte und ver&#246;ffentlichen die Ergebnisse. In diesem Semester waren dies unter anderem  faz.net, fnp.de und taz.de. Am kommenden Montag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1306" class="wp-caption alignnone" style="width: 434px"><a href="http://journalismus.h-da.de/dateien/Ohrenauto.jpg"><img src="http://journalismus.h-da.de/dateien/Ohrenauto.jpg" alt="" title="Ohrenauto" width="424" height="204" class="size-full wp-image-1306" /></a><p class="wp-caption-text">(Foto:tonylanciabeta/Lizenz: by-sa/(M)Jan Schneider)</p></div>
<p><strong>Die Projekte im Sommer 2010</strong></p>
<p>Die Projekte sind das Herz unseres Studiengangs. Hier arbeiten die Studierenden wie in Redaktionen oder Agenturen zusammen, sie  trainieren das Handwerk.  Oft  sind renommierte Medien mit im Boot, sie begleiteten die Projekte und ver&#246;ffentlichen die Ergebnisse. In diesem Semester waren dies unter anderem  faz.net, fnp.de und taz.de.</p>
<p>Am kommenden Montag, 12. Juli, stellen die Studierenden ihre Projekte in der Hochschule  vor.  Alle, die sich f&#252;r unsere Arbeit  interessieren, sind herzlich eingeladen dabei zu sein!</p>
<p>Der Ort: Kleine Aula des Campus Dieburg</p>
<p>Die Zeit: Montag, 12. Juli 2010, ab 14.15 bis ca. 17.45</p>
<p>Das Programm:<strong><br />
14 .15 &#8211; 14.45  Lokaljournalismus (2. Semester OJ, Leitung:  Dr. Peter Schumacher)<br />
</strong>Lokaljournalismus ist nach wie vor das wichtigste Arbeitsfeld f&#252;r Journalisten. Viele Lokalzeitungen haben allerdings mit sinkenden Auflagen zu k&#228;mpfen. Rezepte f&#252;r lokale Berichterstattung im Netz sind gefragt. Das Projektteam hat mit DieBlogBurg.de ein Angebot f&#252;r Dieburg konzipiert, Themen gesucht und in unterschiedlichen Darstellungsformen wie Berichten, Reportagen, Portr&#228;ts und Umfragen umgesetzt. Parallel haben die Teilnehmer Lokalredakteure, lokale Medienmacher und Experten befragt und eine Bestandsaufnahme des Lokaljournalismus erstellt, die ebenfalls auf der <a href="http://www.dieblogburg.de/?cat=72">Projektwebsite</a> zu finden ist.</p>
<p><strong>14.45 &#8211; 15.15 Kulturblog (2. Semester OJ, Leitung: Prof Dr. Lorenz Lorenz-Meyer)<br />
</strong>Was tut sich kulturell in unserer Region? In einem Kooperationsprojekt mit der Frankfurter Neuen Presse (FNP) haben sich Studierende des 2. Semesters Online-Journalismus mit Menschen getroffen, die Theater spielen, tanzen, extravaganten Sportarten nachgehen, oder W&#228;nde mit der Spraydose bemalen. Die Resultate &#8211; Texte, Fotostrecken, Videos &#8211; gibt es einem<a href="http://www.kulturblog.org"> Weblog</a> zu bewundern.</p>
<p><strong>15.30- 16.00 Nachhaltig  gl&#252;cklich bei taz.de (4. Semester OJ, Leitung: Prof. Dr. F. Herrmann/ Prof. Dr. P. Seeger)<br />
</strong>Seit elf Wochen bloggen Studierende des  4. Semesters fast t&#228;glich bei taz.de. Sie pr&#228;sentieren praktische Tipps, witzige Geschichten und klare Positionen zum scheinbar trockenen Thema Nachhaltigkeit: Die User lernen, wie sie ihr iPad eigenh&#228;ndig reparieren k&#246;nnen. Sie erfahren, warum Kinder nur dicke B&#228;ume f&#228;llen w&#252;rden.  Und wie die Bundeswehr den Staatshaushalt sanieren k&#246;nnte.  Nachzulesen im taz-Blog <a href="http://blogs.taz.de/neuewelt">„Sch&#246;ne Neue Welt“</a>.<br />
Ab Mitte Juli folgt eine Serie von Artikeln, die einzelne Aspekte des Themas vertiefen. Da geht es  unter anderem um den letzten Gl&#252;hbirnenverk&#228;ufer, um k&#252;nstliches Fleisch und um die Kostbarkeit des M&#252;lls.  Und vielleicht verraten wir dann auch, warum Nachhaltigkeit eben doch sexy ist.</p>
<p><strong>16.00 &#8211; 16. 30 Zwei TV-Wissensmagazine &#0187;Somnus &#8211; rund um Schlaf&#0171; und &#0187;Besser angepasst?&#0171; (4. Semester OJ, Leitung Prof. Hubert Eisner/ Prof. Dr. Annette Le&#223;m&#246;llmann)<br />
</strong>Wissenschaft im Fernsehen kann unterhaltsam sein &#8211; und dabei interessant und lehrreich. Das wollten in diesem Seminar zwei Redaktionsteams zeigen: Sie produzierten zusammen mit Studierenden des Studienbereichs Media, Arts  and Sciences zwei Wissensmagazine f&#252;r das Campus-TV. &#0187;Somnus &#8211; rund um Schlaf&#0171; testet neuartige Wecker, fragt sich, ob wir auch mit nur zwei Stunden Schlaf t&#228;glich gut durch den Pr&#252;fungsstress kommen und schaut sich ein Mittagschlafhotel von innen an. Das Redaktionsteam &#0187;Besser angepasst?&#0171; hat einen ehemaligen Aussteiger interviewt und gefragt, ob ihm der Wiedereinstieg in die Gesellschaft gelungen ist. Au&#223;erdem pr&#228;sentiert die Sendung einen blinden Sportsch&#252;tzen &#8211; &#0187;besser angepasst&#0171; durch Technik. Und eine Gruppe hat Tiere aufgesp&#252;rt, die besser &#252;berleben, weil sie sich menschlich verhalten.</p>
<p><strong>16. 45 &#8211; 17.15 Zukunft Online-PR: Das Seminar (6. Semester PR, Leitung: Prof. Dr. Thomas Pleil)<br />
</strong>Bisher wurden unter dem Titel “Zukunft Online-PR” zwei erfolgreiche Tagungen am Mediencampus Dieburg organisiert. Diesmal bereitet ein Studententeam eine zweit&#228;gige Weiterbildung f&#252;r PR-Praktiker vor. Im Sommersemester stehen Markt- und Wettbewerbsanalyse, Business-Plan, inhaltliche Vorbereitung und Marketing f&#252;r die Veranstaltung im Vordergrund. Die Weiterbildung wird voraussichtlich im November 2010 stattfinden.</p>
<p><strong>17.15 &#8211; 17.45 Wirtschaft anders denken (6. Semester OJ, Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer)<br />
</strong>Die Finanzkrise hat die Grenzen eines ausschlie&#223;lich an den Gesetzen des Marktes orientierten Wirtschaftsgeschehens offenkundig gemacht. Studierende des 6. Semesters Online-Journalismus haben nach anderen Denkans&#228;tzen und experimentellen Vorgehensweisen gesucht und sind f&#252;ndig geworden. Die teilweise erstaunlichen Resultate ihrer Recherchen werden sie in einer Beitragsserie bei faz.net pr&#228;sentieren. Einen ersten Eindruck geben sie auf unserer Projektpr&#228;sentation zum Semesterende.</p>
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		<title>Lokaljournalismus online: DieBlogBurg.de</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 05:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Semesterprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Lokaljournalismus ist nach wie vor das wichtigste Arbeitsfeld f&#252;r Journalisten. Viele Lokalzeitungen haben allerdings mit sinkenden Auflagen zu k&#228;mpfen. Rezepte f&#252;r lokale Berichterstattung im Netz sind gefragt. Das Projektteam hat mit DieBlogBurg.de ein Angebot f&#252;r Dieburg konzipiert, Themen gesucht und in unterschiedlichen Darstellungsformen wie Berichten, Reportagen, Portr&#228;ts und Umfragen umgesetzt. Zielgruppe des Angebots sind junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://journalismus.h-da.de/dateien/Screenshot-Logo-Blogburg.png"><img class="size-medium wp-image-1296  alignleft" title="Logo DieBlogBurg" src="http://journalismus.h-da.de/dateien/Screenshot-Logo-Blogburg-300x99.png" alt="DieBlogBurg Logo" width="300" height="99" /></a>Lokaljournalismus ist nach wie vor das wichtigste Arbeitsfeld f&#252;r Journalisten. Viele Lokalzeitungen haben allerdings mit sinkenden Auflagen zu k&#228;mpfen. Rezepte f&#252;r lokale Berichterstattung im Netz sind gefragt. Das Projektteam hat mit <a href="http://www.dieblogburg.de/">DieBlogBurg.de</a> ein Angebot f&#252;r Dieburg konzipiert, Themen gesucht und in unterschiedlichen Darstellungsformen wie Berichten, Reportagen, Portr&#228;ts und Umfragen umgesetzt. Zielgruppe des Angebots sind junge Menschen die in Dieburg leben oder arbeiten, das <a href="http://www.dieblogburg.de/?cat=15">Ressort &#0187;H&#252;pfburg&#0171;</a> richtet sich an Kinder. Parallel haben die Studierenden Lokalredakteure, lokale Medienmacher und Experten befragt und eine Bestandsaufnahme des Lokaljournalismus in Print und Online erstellt, die ebenfalls <a href="http://www.dieblogburg.de/?cat=72">auf der Projektwebsite</a> zu finden ist.</p>
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		<title>FTOJ – Frankfurter Tag des Online-Journalismus 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Zahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Blogartikel)]]></category>
		<category><![CDATA[OJ-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[„Strg – Alt – Entf? Neustart f&#252;r den Journalismus?“ war das Motto des FTOJ, dem 6. Frankfurter Tag des Online-Journalismus. Journalisten, Wissenschaftler, Kommunikationsexperten und Verleger diskutierten hier, wie das Internet die Arbeit von Journalisten ver&#228;ndert, und wie das Internet sinnvoll f&#252;r die journalistische Arbeit eingesetzt werden kann. Der FTOJ hat gefragt: „Welche Ans&#228;tze gibt es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Strg – Alt – Entf? Neustart f&#252;r den Journalismus?“ war das Motto des <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj/index.jsp">FTOJ, dem 6. Frankfurter Tag des Online-Journalismus</a>. Journalisten, Wissenschaftler, Kommunikationsexperten und Verleger diskutierten hier, wie das Internet die Arbeit von Journalisten ver&#228;ndert, und wie das Internet sinnvoll f&#252;r die journalistische Arbeit eingesetzt werden kann. Der FTOJ hat gefragt: „Welche Ans&#228;tze gibt es, um heute Journalismus im Netz zu machen?“ <span id="more-1300"></span></p>
<p><strong>Internet als Kommunikationsmedium</strong><br />
Online-Journalismus sollte nicht nur journalistische Inhalte der Offline-Medien verwerten, sondern mit der Verwendung moderner Kommunikationstools selbst investigative und hochwertige Inhalte generieren. <a href="http://www.mercedes-bunz.de/">Dr. Mercedes Bunz</a>, die derzeit Redakteurin f&#252;r Technologie und Medien beim <a href="http://www.guardian.co.uk/">Guardian</a> in London ist, forderte eingangs der Veranstaltung: „Ich m&#246;chte, dass endlich nicht mehr Internet, Online-Journalismus und Bildergalerien in einem Satz genannt werden, sondern Internet und investigativer Journalismus!“ Das Internet darf also nicht nur zum Distributionsmedium verkommen. Journalisten m&#252;ssen die M&#246;glichkeiten moderner Kommunikation, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media">Social Media</a>, nutzen! Mit den Worten des Referenten <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj/index.jsp?rubrik=45158&amp;key=standard_document_38896989">Dr. Stephan Baumann</a> vom <a href="http://www.dfki.de/web">Deutschen Forschungszentrum f&#252;r k&#252;nstliche Intelligenz</a> gesagt: „Social Media verstehen – sie bleiben!“</p>
<p>Die Veranstalter, das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (<a href="http://www.gep.de/">GEP</a>), der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (<a href="http://www.ekd.de/">EKD</a>) und der Hessische Rundfunk (<a href="http://www.hr-online.de">HR</a>), sind selbst als gutes Beispiel voran gegangen und haben den <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj/index.jsp?rubrik=34470">FTOJ per Video-Stream</a>, <a href="http://twitter.com/ftoj">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/FTOJ">Facebook-Seite</a> von Frankfurt ins Internet &#252;bertragen. So konnten f&#252;r den FTOJ auch interessante Fragen und Anregungen aus dem Netz gesammelt und vor Ort weiter diskutiert werden.</p>
<p><strong>B&#252;rgerjournalismus</strong><br />
B&#252;rger sollen Informationen und Bildmaterial an die Redaktionen liefern. Solche Aufrufe per Social Media an die Bev&#246;lkerung sind ein guter Weg, um Themen spannender zu machen und an exklusives Material zu kommen. CNN setzt genau dort mit seinem <a href="http://www.ireport.com/">Ireport</a> an. Mit einer <a href="http://edition.cnn.com/mobile/iphone/">App f&#252;rs Iphone</a> kann sogar blitzschnell gefilmt und hochgeladen werden. Oder die New York Times, die mit ihrem Projekt Room For Debate (<a href="http://roomfordebate.blogs.nytimes.com/2010/06/17/should-parents-be-jailed-when-kids-drink/">wie in diesem Beispiel</a>) qualitative Beitr&#228;ge von Lesern sammelt. Eine Expertengruppe schickt hier Fragen an die Bev&#246;lkerung, die sich dann an der Debatte beteiligen kann. Von der Redaktion ausgew&#228;hlt, landen dann einige Beitr&#228;ge im Anhang zu den Artikeln. Der Artikel <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/apr/07/video-g20-police-assault">Video reveals G20 Police aussault on man who died</a> von <a href="http://www.guardian.co.uk/profile/paullewis">Paul Lewis</a> w&#228;re ohne das Zutun der Internetgemeinde nie erschienen. Lewis machte seine Recherche um den G20-Gipfel bei Twitter &#246;ffentlich und gelangte so an das exklusive Videomaterial, dass die Polizeiattacke dokumentiert. Auch die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html">Notlandung eines Airbus auf dem Hudson-River</a>, das <a href="http://www.focus.de/digital/internet/erdbeben-auf-haiti-solidaritaetswelle-bei-facebook-und-twitter_aid_470264.html">Erdbeben auf Haiti</a> oder <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631670,00.html">der Tot der Studentin Neda 2009 w&#228;hrend der Proteste im Iran</a> sind Beispiele daf&#252;r, wie Twitter f&#252;r die Recherche genutzt werden kann und Inhalte bringt, die vom Online ins Offline flie&#223;en und nicht umgekehrt.</p>
<p><strong>Online-Lokal-Journalismus</strong><br />
Social Media ist nicht nur ein Thema f&#252;r die ganz Gro&#223;en der Medienindustrie. Lokal- und Regionalzeitungen k&#246;nnen ebenso von der vernetzten Gesellschaft und der riesigen verf&#252;gbaren Datenmenge im Netz profitieren. Auf dem FTOJ wurden drei regionale Projekte vorgestellt:</p>
<p>Hardy Prothmann (<a href="http://journalismus.h-da.de/blogs/der-blogger-kommt-lokaljournalist-hardy-prothmann-zu-gast-an-der-hochschule/">Vortrag an der Hochschule Darmstadt</a>) stellte seine regionalen Blogs <a href="http://ladenburgblog.de/">Ladenburgblog</a>, <a href="http://hirschbergblog.de/">Hirschbergblog</a> und <a href="http://heddesheimblog.de/">Heddesheimblog</a> vor. Prothmann will wieder ordentlichen investigativen Journalismus machen. Ganz anders als die regionalen Tagebl&#228;tter, die ihre Berichterstattung am Anzeigengesch&#228;ft ausrichten. Vor allem unabh&#228;ngig sollen die „journalistischen Inhalte“ auf seinen Blogs sein, was ihm nach eigenen Angaben recht gut gelingt.</p>
<p>Die <a href="http://rhein-zeitung.de/">Rhein-Zeitung</a> hat als regionale Tageszeitung Social Media bereits in die journalistische Praxis integriert. Der Chefredakteur der Rhein-Zeitung <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?author=22">Christian Lindner</a>, vergibt seine Volont&#228;rspositionen grunds&#228;tzlich nur an Bewerber, die in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Youtube, etc. unterwegs sind. Ein Anteil der kommenden Volont&#228;re soll zuk&#252;nftig aus dem „Bloggermilieu“ stammen. Eine journalistische Ausbildung w&#228;re daf&#252;r nicht zwingend notwendig, betonte Christian Lindner. Es gehe ihm vor allem darum, dass sich seine Volot&#228;re im Netz auskannten. So wird jedem Volont&#228;r ein Account bei <a href="http://twitter.com/rheinzeitung">Twitter</a> und <a href="http://www.wer-kennt-wen.de/club/Rhein-Zeitung/2e5hsijp/">wer-kennt-wenn</a> eingerichtet, um mit der Zielgruppe Kontakt zu halten, und in den Dialog treten zu k&#246;nnen. Die Pr&#228;sentation von Christian Lindner steht auf <a href="http://www.slideshare.net/RheinZeitung/vortrag-bei-ftoj-rheinzeitung-print-umarmt-social-media">Slideshare</a> zur Verf&#252;gung, der gesamte Vortrag auf den <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/ftoj/index.jsp?rubrik=34470">Seiten des HR</a>.</p>
<p>Robert Basic, der seinen <a href="http://www.basicthinking.de/blog/">Blog Basic Thinking</a> bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601539,00.html">Ebay f&#252;r fast 50.000 Euro</a> verkaufte, will sich mit <a href="http://www.buzzriders.com/">Buzzriders</a> als lokale Anlaufstelle im Netz etablieren. Auf der Plattform sollen sich die Menschen „&#252;ber das wichtigste Tagesgeschehen austauschen und informieren sowie untereinander vernetzen, Jobs suchen, Gebrauchtwaren verkaufen, Produkte und Dienstleistungen vor Ort finden oder einfach nur Spa&#223; haben k&#246;nnen“. Die Seite befindet sich noch in der Entwicklung. Wer „mitarbeiten“ m&#246;chte oder sich daf&#252;r interessiert, was aus dem Projekt wird, erf&#228;hrt alles dazu in der <a href="http://dev.buzzriders.com/start/">Community</a>.</p>
<p><strong>Internet-Tools als Ideengeber</strong><br />
„Nicht abh&#228;ngig von Maschinen sein, sie lenken, sie steuern!“, forderte der Soziologe und Blogger Dr. Benedikt K&#246;hler auf dem FTOJ, sprach vom Cyborg-Journlisten und verwies auf den <a href="http://www.wired.com/magazine/2010/03/st_thompson_cyborgs/">Wired-Artikel „The Cyborg Advantage“</a>, der die zunehmende Technisierung und Computerisierung des Menschen thematisiert. Im <a href="http://www.slow-media.net/manifest">Slow Media Manifest</a> mahnt er zum verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie, der Vernetzung, dem Internet und sozialen Medien. Sogenannte Aggregatoren, mit deren Hilfe Medieninhalte gesammelt, aufbereitet und f&#252;r eine Zielgruppe neu zusammengestellt werden k&#246;nnen, sind zur Unterst&#252;tzung der Recherche erlaubt, aber keine Story-Generatoren. Redakteure sollten sich also auch in der vernetzten Welt noch Zeit f&#252;r die Recherche lassen. Ein tolles Beispiel f&#252;r einen Aggregator ist der <a href="http://relfinder.dbpedia.org/">Relation Finder auf dbpedia</a>. Hier k&#246;nnen Beziehungen zwischen Begriffen hergestellt werden, die unter Umst&#228;nden bei der Entwicklung einer Story hilfreich sein k&#246;nnen. Auch die Seiten <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> (Aggregator f&#252;r News und Diskussionen &#252;berwiedgend deutschsprachiger Weblogs), <a href="http://hypem.com/">Hypemachine</a> (Musik Blog Aggregator) und <a href="http://www.tiqqer.biz">Tiqqer</a> (Aggregator f&#252;r individuelles Monitoring) bieten n&#252;tzliche Funktionen.</p>
<p>Offline- und Online-Journalismus kommen sich allm&#228;hlich n&#228;her, oder wie <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?author=22">Christian Lindner</a> in seiner Pr&#228;sentation titelte: <a href="http://www.slideshare.net/RheinZeitung/vortrag-bei-ftoj-rheinzeitung-print-umarmt-social-media">„Print umarmt Social Media“</a>. Wir sind gespannt, welche neuen Projekte, und hoffentlich auch wieder Erfolgsstories, der n&#228;chste Frankfurter Tag des Online-Journalismus zu bieten hat.</p>
<p><strong>Noch mehr Projekte und Anregungen vom FTOJ:</strong></p>
<p>Plattformen f&#252;r investigativen Journalismus:</p>
<ul>
<li><a href="http://helpmeinvestigate.com/">Help Me Investigate</a></li>
<li><a href="http://www.propublica.org/">ProPublica</a> &#8211; independent,  non-profit newsroom that produces investigative journalism in the public  interest</li>
<li><a href="http://investigativenewsnetwork.org/">Investigative News  Network</a></li>
<li><a href="http://www.rebeccatelevision.com/">Rebecca</a> &#8211; dedicated to  high quality journalism</li>
</ul>
<p>Location Based Services:</p>
<ul>
<li><a href="http://gowalla.com/">Gowalla</a></li>
<li><a href="http://foursquare.com/">Foursquar</a>e</li>
<li><a href="http://wave.google.com/intro2.html">Google Wave</a></li>
</ul>
<p>Buchtipps:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307463745/ref=s9_simh_gw_p14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-1&amp;pf_rd_r=13D01MACFWD4VKZ543N3&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375193&amp;pf_rd_i=301128">ReWork:  Change the Way You Work Forever </a> &#8211; David Heinemeier Hansson</li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1277213450&amp;sr=8-1-catcorr">Payback</a> &#8211; Frank Schirrmacher</li>
</ul>
<p>Verschiedenes:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZaKWGHa4CHM">Sascha Lobo f&#252;r  einen Tag Chefredakteur bei der Rhein-Zeitung</a></li>
<li>Youtube.ir &#8211; Iranisches Konkurrenzangebot von Youtube</li>
<li>Blogeintrag von Dr. Mercedes Bunz &#252;ber <a href="http://www.mercedes-bunz.de/texte/urbaner-penner/">Urbane  Penner</a> &#8211; &#0187;Wir sind hip, hoch qualifiziert, diffus kreativ und arm.  Urbane Penner eben.&#0171;</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Laut, bunt, spannend: die &#187;Night of Science&#171; an der Frankfurter Uni</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asja Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[WJ-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft & Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein Gastbeitrag von Asja Bernd. Es wird sp&#228;t. So harmlos stehen die drei Worte auf dem Poster, darunter das ber&#252;hmte Bild von Robert Koch am Mikroskop, dahinter ein Vollmond. Sie sollen sich als wahr erweisen, obwohl es eigentlich schon fast eher fr&#252;h wird. Die f&#252;nfte Night of Science am Campus Riedberg der Frankfurter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist ein Gastbeitrag von Asja Bernd.<br />
</em><br />
<em>Es wird sp&#228;t.</em> So harmlos stehen die drei Worte auf dem Poster, darunter das ber&#252;hmte Bild von Robert Koch am Mikroskop, dahinter ein Vollmond. Sie sollen sich als wahr erweisen, obwohl es eigentlich schon fast eher fr&#252;h wird. Die f&#252;nfte <a href="http://www.nightofscience.de/">Night of Science</a> am Campus Riedberg der Frankfurter Goethe-Universit&#228;t ist f&#252;r werdende Wissenschaftsjournalisten immer wieder ein willkommenes Pflaster. Laboratorien entdecken, Erkenntnisse aus der Forschung erkl&#228;ren lassen und vielleicht auch zuk&#252;nftige Experten f&#252;r eigene Texte entdecken, all das ist m&#246;glich.</p>
<p>Der Rahmen der Veranstaltung: 42 Vortr&#228;ge und Experimentalvorlesungen aus den Fachgebieten Geowissenschaften, Chemie, Physik, Biowissenschaften, Biochemie, Pharmazie, Mathematik und Informatik, dazu besondere Versuche in den Pausen sowie Laborf&#252;hrungen.</p>
<p>Den Er&#246;ffnungsvortrag h&#228;lt Harald Lesch, ein Grund, bereits eine Stunde fr&#252;her im H&#246;rsaal zu sein. Bevor er anfangen darf, &#252;berrascht ihn aber noch Rainer Kresken, Leiter der Starkenburg-Sternwarte bei Heppenheim. Dort haben er und seine Kollegen einen Kleinplaneten entdeckt, den sie benennen durften. Das Ergebnis: (35357) Haraldlesch. Lesch ist sichtlich &#252;berrascht: „Das ist der Traum eines jeden Astronomen – dass man irgendwann nicht nur im Himmel ist, sondern auch noch am Himmel.“</p>
<p>Ohne Powerpoint, daf&#252;r aber mit viel Witz und einigen Seitenhieben, erkl&#228;rt der Astrophysiker eine Stunde lang, was das Universum mit uns zu tun hat. Man kann nur lobend anerkennen, dass Lesch mit seiner Art zu erkl&#228;ren begeistert. Mit seinem in den Medien heute scheinbar unvorstellbarem Minimalismus wie auch mit seiner eigene Begeisterung f&#252;r Wissenschaft: „Das Sch&#246;ne an der Physik ist doch, dass sie so eine unheimlich geile Wissenschaft ist“, so Lesch. Recht hat er.<br />
Und so lauschen mehrere hundert Zuh&#246;rer rasend schnellen Erkl&#228;rungen zwischen Physik und Philosophie, zwischen Urknall und jetzt, lernen, dass Elektronen im Weltall keinen Sex haben (mangels Partner ) und dass es (f&#252;r einen Laien) v&#246;llig normal ist, zu fragen, was vor dem Urknall war. Eine Antwort kriegt man trotzdem nicht, da der Mensch Fragen stellt, von denen er wei&#223;: „Kriegst Du nix Antwort.“  (<a href="http://emea.mediasite.com/mediasite/Catalog/catalogs/nightofscience.aspx">Den Vortrag kann man sich hier nochmal anschauen.</a>)</p>
<p><strong>Von Vulkanasche…</strong></p>
<p>Nach einer kurzen Pause geht es weiter, diesmal zu den Geowissenschaften: Prof. Joachim Curtius spricht &#252;ber die Auswirkungen von Vulkanasche auf die Luftfahrt, das Wetter und das Klima. Besonderes Interesse findet sich an Curtius‘ Ausf&#252;hrungen zum Einsatz von Sulfataerosolen in der Stratosph&#228;re gegen den Klimawandel. Die Partikel bleiben rund ein Jahr dort und reflektieren Sonnenlicht, wodurch die Temperaturen an der Erdoberfl&#228;che sinken (oder in diesem Fall nicht weiter steigen).<br />
Er macht darauf aufmerksam, dass der Mensch, wenn er einmal mit dieser Form des Geoengineerings angefangen hat, nicht so ohne Weiteres aufh&#246;ren kann: „Wenn man das aus irgendwelchen Gr&#252;nden stoppt, schnellt die Temperatur wieder hoch, weil die Partikel innerhalb von einem Jahr wieder aus der Stratosph&#228;re raus sind.“ Dann m&#252;sste ein enormer Klimawandel bew&#228;ltigt werden, bei dem noch weniger Zeit zur Verf&#252;gung st&#252;nde. Au&#223;erdem werden nur die Symptome kuriert.<br />
Laut Curtius w&#228;re es sinnvoller die Emission von Treibhausengasen zu reduzieren: „Dann k&#246;nnte man es sich sparen, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Aber man sollte vielleicht einen Plan B in der Tasche haben, falls der Temperaturanstieg absolut unertr&#228;glich wird.“ (<a href="http://emea.mediasite.com/mediasite/Catalog/catalogs/nightofscience.aspx">Hier gibt&#8217;s auch diesen Vortrag.</a>)</p>
<p>Von der Atmosph&#228;re wechselt Jens Herrle zum Pazifik: Der Professor f&#252;r Pal&#228;ontologie und Biogeochemie erforscht kalkschalige Mikroorganismen wie Foraminiferen, die im Meer leben. Die Einzeller sinken nach ihrem Tod auf den Boden ab, sodass sich kalkreiche Sedimente bilden. Aus dem Kalkgehalt von Bohrkernen vom Boden des Pazifiks l&#228;sst sich nachweisen, ob diese Organismen in gro&#223;er Zahl vorkommen – wie etwa in den Kreidefelsen von Dover oder R&#252;gen, die &#252;berwiegend von Coccolithen gebildet wurden. Daraus wiederum kann man Informationen zur Entwicklung des Klimas gewinnen. Faszinierend, was ein Bohrkern so alles verr&#228;t…</p>
<p><strong>…und Methanogenen…</strong></p>
<p>Zeit f&#252;r eine Experimentalvorlesung: Volker M&#252;ller liefert eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung zu den R&#228;tseln des Bermuda-Dreiecks: Mikroorganismen am Meeresboden, die Methan produzieren, das in gro&#223;en Blasen nach oben steigt. Seine Einleitung in die Biotechnologie erinnert stark an den Terminus von Vorlesungen und so mancher fragt sich, ob man nicht lieber dieses Fach h&#228;tte studieren sollen… Wie es sich f&#252;r eine Experimentalvorlesung geh&#246;rt, geht es zur Sache: Wasserstoffballons werden angesteckt, „nie zuvor gezeigte Originalaufnahmen“ aus einem bekannten Piratenfilm gezeigt, bei denen ein Schiff verschwindet und am Ende wird mit einem Playmobil-Schiff samt Kapit&#228;n gezeigt, dass eine Gasblase wirklich eine Gefahr darstellt. Der Kapit&#228;n m&#246;ge in Frieden ruhen.</p>
<p>Von den Methanblasen geht es zur&#252;ck zur Geowissenschaft: „Wie viel PS hat die Geomorphologiemaschine?“, fragt Klaus-Martin Moldenhauer, seine Zuh&#246;rer hingegen wohl eher „Die Geo-was?“. Letztlich geht es um die Prozesse, die die Erdoberfl&#228;che ver&#228;ndern: Erosion, Abtragung, Ablagerung, aber auch Vulkanausbr&#252;che und Tektonik. Eine wirkliche Antwort auf die Titelfrage findet Moldenhauer leider nicht, trotzdem ein interessanter &#220;berblick &#252;ber die Kr&#228;fte, die unseren Lebensraum beeinflussen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><a href="http://journalismus.h-da.de/dateien/Geomorphm2.jpg"><img class="size-large wp-image-1301  " title="Geomorphm2" src="http://journalismus.h-da.de/dateien/Geomorphm2-1024x665.jpg" alt="Die Geomorphologiemaschine" width="491" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">© H&#252;nerbein</p></div>
<p style="text-align: left;"><em>Die Geomorphologiemaschine: Die Sonnenenergie treibt die Dampfmaschine an. Durch die R&#228;der kommt es zu Wellen, die die K&#252;stenlienie beeinflussen. Au&#223;erdem gibt es Verwitterung durch Wind und Niederschl&#228;ge und auch Fl&#252;sse beeinflussen die Erdoberfl&#228;che.</em></p>
<p>Inzwischen ist es dunkel und der n&#228;chste Vortrag beginnt um Mitternacht: „Stirb an einem anderen Tag: Wie Viren unser Immunsystem austricksen“ von Robert Tampé. Der Biochemiker erl&#228;utert, wie das Immunsystem Viren normalerweise den Garaus macht und wie diese sich dagegen wehren. Leider gelingt Tampé nicht, was die anderen Vortragenden zum Gro&#223;teil sehr gut meisterten: Ein Fachthema f&#252;r Laien verst&#228;ndlich zu machen.</p>
<p>Es folgt die wohl lauteste Vorlesung: Die Chemiker pr&#228;sentieren sich als „Gods of Hellfire“. In den Saal kommt nur, wer fr&#252;hzeitig da ist, aber per Liveschaltung und Leinwand kann man dennoch dabei sein. Leider lassen sich die Dozenten nicht mit Mikrofonen ausstatten, sodass die Zuschauer drau&#223;en die Versuche zwar sehen, aber keine Erkl&#228;rungen haben. Beeindruckend sieht es trotzdem aus, wobei die Vorlesung auch etwas klischeehaft wirkt: Chemie ist laut und bunt und zischend. Ob es im Labor auch tats&#228;chlich immer so zugeht, darf bezweifelt werden, sch&#246;n anzusehen sind die Experimente nat&#252;rlich trotzdem.</p>
<p><strong>…bis zu Tumorsuppressoren und Biodiversit&#228;t</strong></p>
<p>Inzwischen haben sich die Reihen schon deutlich gelichtet und trotz des ungl&#252;cklichen Auftritts von Tampé f&#228;llt die Entscheidung auf einen weiteren Vortrag aus dem Bereich der Biochemie: Von Stammzellen zu Tumorsuppressoren. Volker D&#246;tsch gelingt es besser die Vorg&#228;nge zu vereinfachen, und obwohl es auf drei Uhr zugeht, kommt man problemlos mit: Bestimmte Gene dienten urspr&#252;nglich der Steuerung von Stammzellen, haben sich aber so weiter entwickelt, dass sie heute bei der Tumorbek&#228;mpfung eine Rolle spielen. Bei Krebspatienten sind diese teilweise mutiert, sodass sie ihre Funktion nicht mehr richtig aus&#252;ben k&#246;nnen. Eine tiefergehende Zusammenfassung findet sich auf der Seite der Arbeitsgruppe von D&#246;tsch (<a href="http://www.bpc.uni-frankfurt.de/doetsch/wiki/index.php/Structural_and_functional_investigations_of_p63">in Englisch</a>).</p>
<p>Anschlie&#223;end geht es von der molekularen Ebene in die von &#214;kosystemen. Georg Zizka erl&#228;utert am Beispiel der Osterinsel, „warum wir Biodiversit&#228;t und Sustainable Use zum &#220;berleben brauchen“. Die Bewohner, die auch die bekannten Steinstatuen fertigten, rodeten s&#228;mtliche W&#228;lder der Insel, daraufhin brach die Bev&#246;lkerungszahl stark ein. Ganz genaue Informationen sind nicht verf&#252;gbar, da dies kurz bevor die Europ&#228;er die Insel entdeckten geschah, aber der grunds&#228;tzliche Zusammenhang ist klar.<br />
Leider verliert sich Zizka etwas in den Steinfiguren und arbeitet die Kernaussage des Vortrages meiner Meinung nach nicht klar genug heraus. Trotzdem finde ich das Thema sehr spannend, nicht zuletzt, da die vorkommenden einheimischen Baumarten fast oder komplett ausgerottet wurden.</p>
<p>Den letzten verfolgten Vortrag h&#228;lt Martin Schmidt: Er spricht &#252;ber alles M&#246;gliche, was von oben kommt, von Schnee bis zu Meteoriten und vulkanischen Bomben. Zun&#228;chst erl&#228;utert er, was man am Himmel so alles sieht: Verschiedene Wolkentypen, und Halos sowie Nebensonnen, die entstehen, wenn das Licht an den an den Tr&#246;pfchen oder Eiskristallen der Wolken gebrochen und gestreut wird. Danach wei&#223; ich einerseits, woher m&#246;gliche Gefahren von oben kommen und wodurch sie entstehen, vor allem aber hat Schmidt eine bemerkenswerte Sammlung von Objekten dabei, die man auch anfassen und n&#228;her anschauen darf. So ergibt sich die M&#246;glichkeit Meteoriten, vulkanische Bombe sowie Marsgestein in H&#228;nden halten zu k&#246;nnen. (<a href="http://emea.mediasite.com/mediasite/Catalog/catalogs/nightofscience.aspx">Hier gibt&#8217;s den Vortrag.</a>)</p>
<p>Um halb sechs endet die Night of Science f&#252;r mich. Es ist hell, die V&#246;gel zwitschern, aber ich gehe trotzdem ins Bett. Nach zehn Vortr&#228;gen in zw&#246;lf Stunden &#252;bernimmt die M&#252;digkeit das Kommando. Es war spannend, lehrreich, begeisternd und – hier hat die Subline nicht gelogen – es wurde sp&#228;t.<br />
An dieser Stelle auf jeden Fall ein gro&#223;es Lob an die vielen Studenten, die die Night of Science m&#246;glich gemacht und organisiert haben, schlie&#223;lich stemmen die Fachschaften das Gro&#223;projekt allein und es ist ihnen wirklich gut gelungen!<br />
Warum die Night of Science wichtig ist, erkl&#228;rt Martin Schmidt im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oLIhzTEOvFk">Trailer</a>: „Mit der Night of Science kriegt man viele Leute an die Universit&#228;ten, um ihnen die Chemie, die Physik, die Geowissenschaften und so weiter begreiflich zu machen und ihnen zu zeigen, wie sch&#246;n Wissenschaft ist. Dort sind viele Laien, denen man zeigen kann, dass Wissenschaft Spa&#223; macht.“</p>
<p><a href="http://emea.mediasite.com/mediasite/Catalog/catalogs/nightofscience.aspx">Insgesamt acht der Vortr&#228;ge kann man sich nochmal ansehen.</a> Au&#223;erdem gibt es ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t60FLO56L3s&amp;feature=related">Video</a> von einem der &#0187;special events&#0171;: Hier wurde gezeigt, was passiert, wenn man versucht, einen &#214;lbrand mit Wasser zu l&#246;schen.</p>
<p><em>Asja Bernd studiert im 6. Semester Wissenschaftsjournalismus und freut sich schon auf die NoS im n&#228;chsten Jahr.</em></p>
<p>Nachtrag: Herzlichen Dank an Herrn Moldenhauer f&#252;r die Grafik der Geomorphologiemaschine.<em><br />
</em></p>
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		<title>L&#228;hmende Angst</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birte Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textwerkstatt-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Nina nimmt sich den W&#228;schekorb, sammelt noch zwei Hemden vom Boden auf und geht Richtung Waschk&#252;che. Pl&#246;tzlich bekommt sie eine G&#228;nsehaut. Ihre Nackenhaare stellen sich auf. Sie dreht sich um. Irgendetwas stimmt hier nicht. Aber niemand ist zu sehen. Der graue Putz an den W&#228;nden und der modrige Geruch machen die Situation nicht angenehmer. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nina nimmt sich den W&#228;schekorb, sammelt noch zwei Hemden vom Boden auf und geht Richtung Waschk&#252;che. Pl&#246;tzlich bekommt sie eine G&#228;nsehaut. Ihre Nackenhaare stellen sich auf. Sie dreht sich um. Irgendetwas stimmt hier nicht. Aber niemand ist zu sehen. Der graue Putz an den W&#228;nden und der modrige Geruch machen die Situation nicht angenehmer.</p>
<p>Sie geht einige Meter weiter und pfeift das Lied „Morning has broken“. Das pfeift sie immer, wenn sie unsicher ist. Klack. Nina schreckt zusammen und l&#228;sst den W&#228;schekorb fallen. „Das war nur die T&#252;r“, sagt sie zu sich und pfeift weiter. Sie schmei&#223;t die W&#228;sche in die Trommel, schaut sich aber die ganze Zeit um.</p>
<p>Jetzt h&#246;rt sie eindeutig, dass jemand die Klinke zur Kellert&#252;r hinunter dr&#252;ckt. Fast schon panisch sucht Nina in der Waschk&#252;che nach einem Versteck. Doch abgesehen vom  Trockner, der Waschmaschine und dem W&#228;schekorb ist der k&#252;hle Raum leer. „Hallo? Wer ist da?“ ruft sie voller Verzweiflung. Keine Antwort. Nur die Schritte n&#228;hern sich der Waschk&#252;che. „Wer ist da?“ ruft sie erneut. Wieder keine Antwort.</p>
<p>Nina sucht nach einem Gegenstand, den sie als Waffe verwenden kann. Irgendetwas. Sie nimmt den W&#228;schekorb mit beiden H&#228;nden und h&#228;lt ihn &#252;ber ihren Kopf, sodass sie zuschlagen kann. Gleich ist er da, denkt sie sich. Sie h&#228;lt den Atem an und konzentriert sich auf den Moment. Nina sieht durch den T&#252;rspalt, dass sich ein Schatten n&#228;hert. Ihr Herz pocht. Sie ist kreidebleich.</p>
<p>Die T&#252;r wird ge&#246;ffnet. Nina will zuschlagen, doch sie trifft ins Leere. J&#246;rg, Ninas Freund, tritt ein. „Man, du hast mir einen Schrecken eingejagt. Warum hast du nicht gesagt, dass du es bist?“ fragt Nina. Die Anspannung l&#228;sst nicht nach. Irgendetwas ist komisch.</p>
<p>J&#246;rgs Blick fl&#246;&#223;t ihr Angst ein. Er hat immer noch kein Wort gesprochen. Nun schlie&#223;t er die T&#252;r, dreht den Schl&#252;ssel um. Nina steht vor der Waschmaschine. Als w&#252;rde sie bei ihr Schutz suchen, krallt sie sich fest.</p>
<p>Er z&#252;ckt ein Messer. Wortlos kommt er auf Nina zu. Sie will schreien, kann aber nicht. Die Tr&#228;nen schie&#223;en ihr aus den Augen. „J&#246;rg“, schluchzt sie, „was machst du da?“ „Wo ist er?“ fragt J&#246;rg. „Ich wei&#223; genau, dass du mich immer betr&#252;gst, wenn du in die Waschk&#252;che gehst. Wo ist er?“ hakt J&#246;rg erneut nach.</p>
<p>Ninas Starre l&#246;st sich. Das Messer hat sie weiter im Blick. J&#246;rg l&#228;chelt s&#252;ffisant. „Du hast wohl geglaubt, ich finde es nicht heraus“, sagt er und durchsucht den offensichtlich leeren Raum. Nina atmet durch den Mund. J&#246;rg kommt auf sie zu. Nina krallt sich noch fester an der Waschmaschine fest. „Ich werde ihn finden. Du hast selbst Schuld daran, dass du von ihm schwanger bist“, sagt er, geht zur T&#252;r, schlie&#223;t sie auf und rennt lachend aus dem Keller.</p>
<p>Nina atmet tief durch. Ihr flie&#223;en die Tr&#228;nen, ihr Gesicht wird knallrot. Sie muss sich &#252;bergeben. Starr vor Angst setzt sie sich auf den Betonboden. Zwei Stunden bleibt sie so in der Waschk&#252;che. Sie glaubt, sich nicht mehr bewegen zu k&#246;nnen. Dann aber fl&#252;chtet sie aus dem Raum. Nina schw&#246;rt sich, die Waschk&#252;che nie wieder zu betreten.</p>
<p>Patrick Abele</p>
<p><strong></strong>Aufgabe: Eine Szene beschreiben, die ich nicht selbst miterlebt habe, sondern mir erz&#228;hlen lie&#223;. (Textwerkstatt  6. Semester OJ, Sommer 2010, bei F. Herrmann)</p>
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		<title>Lehrforschung: Social Web und B2B</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 17:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pleil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[OJ-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
		<category><![CDATA[IKuM]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ein Lehrforschungsprojekt im PR-Schwerpunkt des Studiengangs Online-Journalismus &#8211; nun ist das Ganze ver&#246;ffentlicht unter dem Titel &#0187;Mehr Wert schaffen. Social Media in der B2B-Kommunikation&#0171;. Im Auftrag der Darmst&#228;dter PR-Agentur profilwerkstatt hatten sechs Studenten die Untersuchung auf die Beine gestellt, sich durch Studien, Fachb&#252;cher und Blogposts gew&#252;hlt, mit zw&#246;lf Experten ausf&#252;hrliche Interviews gef&#252;hrt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Lehrforschungsprojekt im PR-Schwerpunkt des Studiengangs Online-Journalismus &#8211; nun ist das Ganze ver&#246;ffentlicht unter dem Titel &#0187;Mehr Wert schaffen. Social Media in der B2B-Kommunikation&#0171;. Im Auftrag der Darmst&#228;dter PR-Agentur <a href="http://www.profilwerkstatt.de">profilwerkstatt</a> hatten sechs Studenten die Untersuchung auf die Beine gestellt, sich durch Studien, Fachb&#252;cher und Blogposts gew&#252;hlt, mit zw&#246;lf Experten ausf&#252;hrliche Interviews gef&#252;hrt und vier Fallstudien erstellt. Dank profilwerkstatt wurde daraus<a href="http://www.amazon.de/Mehr-Wert-schaffen-Social-B2B-Kommunikation/dp/3839181844"> ein kleines B&#252;chlein</a>; die wichtigsten <a href="http://www.slideshare.net/apalme2003/mehr-wert-schaffen-social-media-in-der-b2bkommunikation">Ergebnisse</a> wurden beim <a href="http://profilwerkstatt.de/index.php?id=272">Forum f&#252;r Vordenker</a> vorgestellt.</p>
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<p>Ein ausf&#252;hrlicher Artikel zum Forum ist nebenan in den <a href="http://www.pr-fundsachen.de/?p=3381">PR-Fundsachen</a> zu finden, ein bisschen mehr zur Studie im <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2010/06/16/social-media-in-der-b2b-kommunikation/">Textdepot</a>.</p>
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		<title>Mehr als nur Gl&#252;hbirnen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birte Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Textwerkstatt-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>

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		<description><![CDATA[Da steht er nun an der T&#252;r zum B&#252;ro seines Chefs. In der linken Hand eine Schachtel Pralinen, in der rechten ein blauer M&#252;llsack, im Innersten die Gewissheit, das Richtige zu tun. Das Richtige tun, das war nicht immer so. Kevin, 23 Jahre alt, etwa 1,90 gro&#223;, kahl geschorener Sch&#228;del, schm&#228;chtig, ein Strich in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da steht er nun an der T&#252;r zum B&#252;ro seines Chefs. In der linken Hand eine Schachtel Pralinen, in der rechten ein blauer M&#252;llsack, im Innersten die Gewissheit, das Richtige zu tun. Das Richtige tun, das war nicht immer so. Kevin, 23 Jahre alt, etwa 1,90 gro&#223;, kahl geschorener Sch&#228;del, schm&#228;chtig, ein Strich in der Landschaft, w&#252;rde man sagen, war kein Mustersch&#252;ler. Nur mit M&#252;he und Not schloss er die Hauptschule ab.</p>
<p>Sp&#228;ter begann er eine Lehre zum Elektroinstallateur in einem kleinen schw&#228;bischen Betrieb. Auch dort lief es nicht rund f&#252;r ihn. Kevin war undiszipliniert, unp&#252;nktlich und fehlte h&#228;ufig. Wegen privater Probleme, wie er immer wieder sagte. Ob das stimmte, wusste niemand. Fakt ist, er verbrachte die H&#228;lfte seines Lebens bei den Gro&#223;eltern. Der Chef war gn&#228;dig. Kevin durfte bleiben.</p>
<p>Doch sein Leben sollte sich &#228;ndern. Kevin verliebte sich. Sie war eine fromme Adventistin, er war hin und weg. Die Erleuchtung habe er durch sie gefunden, erz&#228;hlte Kevin stolz seinen Arbeitskollegen. Er lie&#223; sich taufen. Es war das Ende seines alten Lebens, der Anfang einer neuen Existenz. Eine zweite Chance f&#252;r Kevin und die Gelegenheit mit der Vergangenheit aufzur&#228;umen.</p>
<p>Nun steht er da mit dem blauen M&#252;llsack, prall gef&#252;llt mit Gl&#252;hbirnen. Gl&#252;hbirnen, die Kevin w&#228;hrend seiner Ausbildung ungeniert aus dem Lagerraum mitgehen lie&#223;. Z&#246;gernd klopft er an die h&#246;lzerne T&#252;r. „Komm rein, mein Junge!“, ruft ihm sein Chef zu. Dem&#252;tig folgt Kevin der Stimme. Kurz darauf ist er wieder drau&#223;en. Ohne Diebesgut, ohne Job, daf&#252;r aber mit einem breiten L&#228;cheln im Gesicht, wie sich die Chefsekret&#228;rin sp&#228;ter erinnert.</p>
<p>Bartek Langer</p>
<p>Aufgabe: Eine Szene beschreiben, die ich nicht selbst miterlebt habe, sondern mir erz&#228;hlen lie&#223;. (Textwerkstatt  6. Semester OJ, Sommer 2010, bei F. Herrmann)</p>
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