PR / Öffentlichkeitsarbeit

dieburg_pflanzen_500Foto: Prof. Michael Stoll

Der optionale Studienschwerpunkt Public Relations qualifiziert für eine Berufstätigkeit in PR-Agenturen und PR-Abteilungen von Unternehmen, Behörden oder Nonprofit-Organisationen. Im Gegensatz zu vielen anderen Studienangeboten zur PR wird innerhalb des einjährigen Schwerpunktes die Online-Kommunikation systematisch integriert. So lernen die Studierenden die Grundlagen des strategischen Kommunikationsmanagements und gleichzeitig die besonderen Anforderungen der Online-Kommunikation kennen.

Online-Kommunikation erleben

Da die Mechanismen der Online-PR am besten durch eigene Aktivitäten verstanden werden können, ist die Mitarbeit an entsprechenden Projekten verpflichtend. So üben die PR-Studenten im Fachblog »PR-Fundsachen« nicht nur die Themenfindung und das Schreiben von Blogposts, sondern auch das Vernetzen mit anderen und den Dialog mit Nutzern. Auch das PR-Wiki und interne Wikis zum Projektmanagement oder die Integration anderer Social Media-Tools wie z.B. Twitter helfen, die Möglichkeiten solcher Tools für die spätere Berufspraxis kennen zu lernen. Zugleich vernetzen sich schon die Studierenden mit der Praxis, was oft zu spannenden Diskussionen und manchmal auch zu Projekten führt.

Die Themen im PR-Schwerpunkt

Eine grundlegende Vorlesung zu PR ist für alle Studierenden verpflichtend. Hierauf bauen im PR-Schwerpunkt dann vertiefende Seminare und Übungen auf, beispielsweise zu Unternehmenskommunikation, zur Konzeptionstechnik, zur Online-Kommunikation, zum Texten sowie ein Modul Betriebswirtschaft, in dem Grundlagen des Marketings und des Managements und der Organisation der PR diskutiert werden.

Gemeinsame Veranstaltungen

Gemeinsam mit den Studierenden der Vertiefungsrichtung Online-Journalismus werden Kenntnisse im Bereich multimediales Erzählen vertieft. In einer Coaching-Veranstaltung begleiten die Studierenden jüngere Kommilitonen und lernen dabei spielerisch noch einmal die Praxis der Teambetreuung, Textredigatur und Qualitätskontrolle.

Ein Seminar zum Thema Trends und Innovationen rundet das Programm ab und bereitet die Studierenden vor dem Abschluss auf aktuelle Entwicklungen in den Online-Medien vor.

PR-Praxis

zukunftonlinepr (Foto: Ute Köhler)Im Projektbereich arbeiten die Studierenden in der PR-Lernagentur an einer praktischen Aufgabe. In der Regel handelt es sich dabei um eine Aufgabe, die von einem realen Partner gestellt wird. Dann beginnt die Agenturarbeit mit dem Briefing und endet mit einer Präsentation beim Kunden – so wie es in der Zusammenarbeit mit Agenturen üblich ist. Bei den Aufgaben kann es sich um umfassende PR-Konzeptionen handeln oder um die Neukonzeption oder Weiterentwicklung eines bestehenden Angebots. Möglich sind auch Lehrforschungsprojekte (Begleitforschung) oder etwa die Organisation einer eigenen Tagung wie die am Dieburger Campus stattfindete »Zukunft Online-PR«, die sich vor allem an Praktiker aus Agenturen und PR-Abteilungen wendet.

Weitere praktische Erfahrungen in der PR können die Studierenden in der Praxisphase sammeln sowie in der Bachelorarbeit.

Projekte und Partner

Im PR-Schwerpunkt wird mit Unternehmen genauso wie mit Nonprofit-Organisationen zusammen gearbeitet. Beispielweise wurde für die Daimler AG Begleitforschung für das Daimlerblog betrieben, für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden konzeptionelle Ideen für ein Videoportal entwickelt und für Siemens eine Konzeption zur Kommunikation von Mobile Payment. Eine ausführliche Projektliste findet sich unter Projekte .