Studienverlauf

Studienverlauf

Die Öffentlichkeit hat ein zunehmendes Interesse an wissenschaftlichen Themen wie Nanotechnologie, Kernphysik oder Gen-Forschung. Die Studierenden lernen daher, sich in verschiedene naturwissenschaftliche Sachverhalte einzuarbeiten und diese journalistisch aufzubereiten. Sie trainieren die Recherche, die verständliche Darstellung, die kritische Einordnung und die Übermittlung in den verschiedenen Kanälen wie Print, Web oder Radio. Die enge Vernetzung mit dem Studiengang Online-Journalismus bewirkt, dass sie auch auf die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich – Stichwort etwa: Crossmedia – vorbereitet werden.

Vorpraktikum

Voraussetzung für die Aufnahme in den Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist der Nachweis eines einschlägigen Vorpraktikums, das nach der Schulzeit und vor Beginn des Studiums (Anfang Oktober) zu absolvieren ist. Erst bei der Einschreibung (August/September) muss ein schriftlicher Nachweis über das Praktikum (Beginn und Endzeitpunkt, Schwerpunkt der Tätigkeit) vorliegen. Bei der Bewerbung (bis 15. Juli) ist der Nachweis des Praktikums noch nicht notwenig.

Die Praxisphase umfasst sechs Wochen, die auf maximal zwei Praktikumsstellen und zwei Zeitblöcke verteilt werden können, oder eine mindestens sechsmonatige freie Mitarbeit in einem Medienunternehmen.

Als Praktikumsstellen kommen nur professionell und redaktionell arbeitende Arbeitsumgebungen im Bereich Journalismus oder Public Relations in Frage.

Bewerbung

Der Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist interdisziplinär ausgerichtet. Daher verlangt die bisher einmalige Konzeption eine Affinität zu ganz unterschiedlichen Wissensgebieten. Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss ist, dass die Studienanfänger Interesse sowohl für journalistisches Arbeiten und journalistik-wissenschaftliche Methoden als auch für naturwissenschaftliche Themen und Methoden mitbringen.

Für Interessenten ist das Student Service Center (SSC) erste Anlaufstelle. Dort können die Bewerbungsunterlagen angefordert werden. Außerdem gibt es eine Studien-Informationsbroschüre sowie weitere Informationen und Hinweise. Das SSC ist auch für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren zuständig.

Grundstudium

In den ersten beiden Semestern (Grundlagenjahr) sollen sich die Studierenden Basisqualifikationen in Chemie, Mikrobiologie und Physik erarbeiten. Außerdem besuchen sie Einführungen in Journalistik und Wissenschaftsjournalismus, journalistisches Schreiben, Radio- oder Fernsehjournalismus und Public Relations.

3. und 4. Semester

Im dritten und vierten Semester liegt der Schwerpunkt auf einer praxisorientierten, journalistischen Vertiefung in interdisziplinären Projekten, Praktika und Laboren. Außerdem finden fachwissenschaftliche Vertiefungen in Biochemie, Genetik und den Life-Science-Wissenschaften statt.

5. und 6. Semester

Im dritten Jahr wird Hintergrund- und Reflexionswissen u. a. in Medienrecht, Medienökonomie, Redaktionsmanagement und oder Public Relations (Wahlpflichtfächer) vermittelt. Begleitend dazu findet eine abschließende Vertiefung in den Naturwissenschaften sowie in Medien und Bioethik statt.

Bachelor-Thesis

Ein interdisziplinäres Projekt und eine Abschlussarbeit – häufig in Kooperation mit einem Projektpartner, etwa einer Redaktion – dienen als direkte wissenschaftsjournalistische Berufsqualifizierung.

Perspektiven

Nach Abschluss des Studiums können die Absolventen in das Berufsleben einsteigen, beispielsweise bei Tageszeitungen, bei Wissenschaftsmagazinen oder in der Forschungs-PR. Der Bachelor of Arts Wissenschaftsjournalismus qualifiziert sie aber auch für einen Master-Studiengang.